Maya Nadigs Forschungsschwerpunkte liegen thematisch im Bereich der Theorie und Praxis der Ethnopsychoanalyse, postkolonialen Kulturtheorien, Migration, Transkulturalität und Identitätsformationen im Kontext der Globalisierung. Weitere Schwerpunkte sind die kulturelle Dynamik in Institutionen und qualitative Methoden wie Ethnopsychoanalyse, Feldforschung und Evaluation von Kulturprojekten. Regional lokalisieren sich ihre Forschungen in Mexiko, Italien, der Schweiz und Deutschland.


Laufende Projekte
Seit 2000

Prozesse transkultureller Verständigung in der Psychotherapie mit MigrantInnen. Eine ethnographische Untersuchung psychotherapeutischer Praxis (Gesine Sturm); in Kooperation mit der Therapieeinrichtung Centre Transculturelle Avicenne Paris Finanziert die Deutsch-Französische Hochschule und die Heinrich-Böll Stiftung

Seit 2004

Danzantes Aztecas im Kontext der Globalisierung, basierend auf einer Feldforschung in Mexiko

2004-2006

Mitgründerin (und vorherige Konzeption) des Doktorandenkollegs Prozessualität in transkulturellen Kontexten: Dynamik und Resistenz im Wissenschaftsschwerpunkt Dynamik und Komplexität von Kulturen
der Universität Bremen, gefördert durch


2004-2006

Begleitforschung des Bremer BRIKO-Projektes Bremer Netzwerk für interkulturelle Kompetenz und berufliche Bildung (Folgeprojekt von XENOS), gefördert durch die EU


Abgeschlossene Projekte
1975-1987
1975-1987
mehrere Feldforschungsaufenthalte bei den Otomi und den Maya in Mexiko
1988-1991 Feldforschungen im Züricher Oberland zu Frauen im sozialen Wandel gefördert vom Schweizerischen Nationalfonds
2000-2003 Genderidentitäten und kulturelle Formen in Bewegung: Reisende Frauen und einheimische Männer in Indonesien (Judith Schlehe), gefördert durch die DFG
1999-2004 Arbeit am interdiszipliären Forschungsprojekt Technisierung der ‚ganz normalen’ Geburt gemeinsam mit Prof. Dr. med. Beate Schücking, Universität Osnabrück und Prof. Dr. Barbara Duden, Universität Hannover, gefördert durch das Wissenschaftsministerium Niedersachen und die FNK der Universität Bremen
2001-2004

Begleitforschung des Bremer Xenos-Projektes Leben und Arbeiten in Vielfalt, gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und die EU

Wissenschaftsorganisation

1996-1999 1996-1999 Mitgründerin des Doktorandenkollegs Erkenntnisprojekt Feminismus
1996-2000 1996-2000 Aufbau und Gründung des bremer instituts für kulturforschung
Seit 1998 Gründungsmitglied des Zentrum für feminstische Stuiedn (ZFS) der Universität Bremen
1999-2002 Mitgründerin der Doktorandengruppe Lokale und globale Welten; Untersuchung zum Thema Das bemalte Dorf – Zur Konstruktion lokal-globaler Identitäten in einem süditalienischen Dorf (Frank Müller)
1998-2001 Aufbau und Gründung des Wissenschaftsschwerpunktes Dynamik und Komplexität von Kulturen
2000

Mitwirkung an der Konzeption der Internationalen Frauenuniversität (IFU 2000) Hannover, Schwerpunkt Migration

 

Mitherausgeberschaft von Buchreihen und Zeitschriften

• Journal für Psychologie. Theorie-Forschung-Praxis (seit 1992)

• Frauen in einer Welt. Zeitschrift für interkulturelle Frauenalltagsforschung (Mitglied im Beirat seit 1993)

• Studien zur Ethnologie und Ethnopsychoanalyse. Münster: LIT (seit 2003)

• Transkulturelle Studien. Frankfurt/New York: Campus (seit 2004)


Mitgliedschaften in Berufsorganisationen und Stiftungen

Schweizerische Ethnologische Gesellschaft (SEG)

Deutsche Gesellschaft für Völkerkunde (DGV)

Mitglied der Sektion Genderforschung der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde

Deutsche Gesellschaft für Volkskunde

European Association of Social Anthropologists (EASA)

Schweizerische Gesellschaft für Psychoanalyse (SGP)

Stiftungsrätin in der Stiftung für Psychotherapie und Psychoanalyse Zürich

Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV)

International Association of Communication

Mitglied des Gründungsvorstandes der Bremer Kinder- und Jugendstiftung



Letzte Änderung: 27.04.2005